• Forstellka
    (engl.: Forretress)


    Simulatoren-Tierlist: UnderUsed


    Typ: kaefer.png stahl.png
    Schwächen: feuer.png *4
    Resistenzen: eis.png fee.png stahl.png drache.png psycho.png normal.png kaefer.png pflanze.png*1/4
    Immunitäten: gift.png


    Fähigkeit 1: Robustheit: Schützt vor KO-Attacken und sorgt dafür, dass Forstellka sets mit einem KP überlebt, sollte es bei vollen KP mit einem Treffer besiegt werden.
    Fähigkeit 2: Keine
    Versteckte Fähigkeit: Wetterfest: Passiver Schaden durch Wetter wie Hagel wird verhindert. Zuden haben Pulverattacken wie Schlafpulver keine Wirkung.



    Statuswert Base Stats Minimum (0 EVs; 31 DVs) Maximum (252 EVs; 31 DVs) Maximum (+Wesen; 252 EVs; 31 DVs)
    KP 75 291 354 -
    Angriff 90 216 279 306
    Verteidigung 140 316 379 416
    Spezial-Angriff 60 156 219 240
    Spezial-Verteidigung 60 156 219 240
    Initiative 40 116 179 196


    Allgemeines


    Forstellka stellt ein ziemlich passives Pokémon dar, welches dennoch als solider physisch defensiver Tank fungieren kann. Deswegen sollte man von Anfang an aufpassen, dass man sich nicht zum Setup missbrauchen lässt. Leider kann man mit der Nuss schlecht wallen, da eine zuverlässige KP-Wiederherstellungsmöglichkeit fehlt. Lediglich Leidteiler und Erholung wären potentiell möglich. Mit den defensiven Werten 75 / 140 / 60 wird diese Tank-Rolle mehr als ersichtlich. Hinzu kommt der gute Dualtyp Käfer / Stahl, der der Nuss lediglich eine vierfache Feuerschwäche beschert, die natürlich sehr unangenehm ist, da Attacken wie Flammenwurf oder schon die Kraftreserve {Feuer} verheerenden Schaden anrichten. Dafür stehen auf der anderen Seite acht Resistenzen und eine Immunität. Letztere verhindert, dass Forstellka vergiftet werden kann und somit kann es nicht mit Toxin niedergestallt werden. Dank den acht Resistenzen kann es vor allem auf der physischen Seite sehr viele Angriffe abfangen und die Zeit dann dazu nutzen, Tarnsteine / Stachler / Giftspitzen einzusetzen, mit Turbodreher die Auslegeware auf der eigenen Seite zu entfernen oder einfach mit Toxin den Gegner niederzuringen, je nachdem, für welche Attacken man sich entscheidet.
    Die offensiven Statuswerte sind mit 90 Angriff und 60 Spezialangriff alles andere als hoch ausgefallen, weswegen Forstellka nach seiner Aufgabe, Auslegware ins Spiel zu bringen, schnell nutzlos werden kann. Dank Voltwechsel hat man noch einen wichtigen Angriff im Repertoire, mit dem man gegnerische Auswechslungen bestrafen kann, da man so selbst danach auswechselt und einen Teampartner ins Spiel bringen kann. Mit Gyroball und Explosion hat man zwar zwei verwendbare Angriffe, allerdings ist der Schaden überschaubar und Explosion ist eher dafür gedacht, Momentum zu generieren und wird eher auf dem offensiven Set (siehe Moveset 2) gesehen. Diese kann genauso wie Panzaeron im OU dank der Fähigkeit Robustheit und der Eipfelbeere gespielt werden. Die Verstecke Fähigkeit Wetterfest hat öfters das Nachsehen, ist aber nützlich, wenn man beispielsweise ein Rexblissar im Team hat, welches durch den Hagel Robustheit nutzlos macht oder falls man Probleme mit Roserade bekommt, da man so keine Angst vor Schlafpuder haben muss.



    Movesets


    Nussknacker gefällig?


    @ Überreste
    Fähigkeit: Robustheit
    Wesen: Locker (+ Verteidigung, -Initiative)
    DVs: 0 Init
    EVs: 252 KP / 252 Def / 4 S.Def
    - Turbodreher
    - Tarnsteine / Stachler
    - Voltwechsel
    - Gyroball / Toxin


    Dieses Set stellt Forstellkas Standard-Set dar. Es ist in der Lage, immens viel auf der physischen Seite einzustecken, kann gleichzeitig Auslegeware auf die Spielfeldseite des Gegners bringen und die auf der eigenen Seite entfernen. Hat es seine Aufgaben erfüllt, kann man es schnell in einer unangenehmen Situation opfern, da es oftmals nach dieser Aufgabe, die Auslegeware-Präsenz zu regulieren, relativ nutzlos werden kann. Es findet seinen Platz in defensiven oder ausbalancierten Teams.
    Turbodreher und Tarnsteine oder Stachler, je nach dem, ob man die Steinchen schon wo anders im Team untergebracht hat, sind die beiden wichtigen Supporter-Moves, die Forstellka so wertvoll machen. Daneben spiel man Voltwechsel, um sich nach dieser Aufgabe noch einigen Pokémon in den Weg zu stellen und dann einfach auswechseln kann, nachdem man gesehen hat, ob der Gegner selbst auswechseln wird. Falls er das nicht tut, kann man meistens selbst den Treffer einstecken, da Forstellka sehr langsam ist, und somit einen Teampartner sicher aufs Feld bringen. Auf dem letzten Slot kann man sich für Gyroball entscheiden, um so nicht ganz passiv zu sein und wenigstens etwas Schaden anrichten zu können. Leider kann Gyroball sehr schnell ausgestallt werden, da er lediglich über acht AP verfügt. Oder man entscheidet sich aber für Toxin, um das Team weiter zu supporten, da man so gegnerische defensive / bulky Pokémon wie Sumpex oder Donphan besser klein kriegt. Über die Überreste als Item erhält man stets ein paar KP pro Runde zurück, da man ansonsten keine Chance hat, selbst KP zu regenerieren.
    m Normalfall sollte Robustheit gespielt werden. In allgemeinen Teil wurde bereits darauf eingegangen, wann man Wetterfest spielen sollte.
    Wesen und EVs sorgen ganz banal dafür, dass die physische Seite so viel wie möglich einstecken kann. Über die Reduzierung der Initiative wird Gyroball verstärkt und man somit so langsam wie möglich ist, damit man Voltwechsel möglichst immer als zweites einsetzen kann.
    Giftspitzen wären noch eine Option im letzten Slot. Da man im UU aber mit Nidoking / -queen, Tentoxa, Roserade oder Tandrak einige Giftpokémon hat, ist es oftmals möglich, dass diese wieder frühzeitig entfernt werden. Ansonsten kann man die 252 Def-EVs auch in die Spezialverteidigung stecken und das Wesen auf Forsch ändern, sodass man auf beiden Seiten einiges einstecken kann. Oftmals lohnt es sich aber mehr, einen einseitigen Tank darzustellen, da man so physische Angreifer wie Wahlschal-Wie-Shu oder Maxax besser aufhalten kann. Mit dem speziell defensiven Split ist es dafür möglich, speziellen Angreifern, welche die Nuss auch ohne sehr effektive Treffer schwer beschädigen können, besser standzuhalten.
    Defensive Wasserpokémon wie Sumpex oder Mamolida sind nützliche Partner, da man so die Feuerschwäche ausgleichen kann. Zudem kann Mamolida mit Wunschträumen Forstellkas Gesundheit nachhelfen. Dank des langsamen Voltwechsels können Wallbreaker fragilerer Natur wie Wie-Shu, aber auch Trikephalo oder Flampivian sicher im richtigen Moment ins Spiel gebracht werden. Trikephalo oder Rabigator sind noch nützliche Partner, da sie sogenannte Spin-Blocker wie Skelabra aus dem Spiel nehmen können. Ein Pokémon mit Verhöhner kann verhindern, dass der Gegner (erneut) Tarnsteine aufs Feld bringt, sodass man nicht allzu oft auf Turbodreher zurückgreifen muss, da der Gegner diese Runde schnell ausnutzen kann.


    Eipfelbeere


    @ Eipfelbeere
    Fähigkeit: Robustheit
    Wesen: Hastig (+ Initiative, -Angriff) / Solo (+ Angriff, - Verteidigung)
    DVs: 0 KP, 0 Def, 0 S.Def
    EVs: 252 Ang / 252 Init
    - Tarnsteine
    - Explosion
    - Stachler / Giftspitzen
    - Turbodreher / Gyroball


    Diese sehr offensive Set von Forstellka verfolgt eigentlich nur ein Ziel: Tarnsteine aufs Feld bringen und sich mit Explosion selbst opfern, sodass der Gegner diese nicht gleich mit Turbodreher oder Auflockern entfernen kann.
    Tarnsteine sind also präferiert. Mit Explosion richtet man großen Schaden an und opfert sich selbst, da man in der Regel keine Aufgabe hat, abseits des Herausbringens der Auslegeware. Zudem wird in diesem Zug verhindert, dass der Gegner Auflockern oder Turbodreher einsetzen kann, da er kein Ziel vorfinden wird, nachdem Explosion eingesetzt wurde. Im dritten Slot entscheidet man sich dann für Stachler oder Giftspitzen, wobei Stachler zu bevorzugen ist, da sich doch einige Giftpokémon im UU finden lassen, welche die Giftspitzen mit Leichtigkeit entfernen können. Im letzten Slot kann man sich für Turbodreher entscheiden, um Auslegeware auf der eigenen Seite entfernen zu können. Da dieses Forstellka-Set allerdings nicht sonderlich langlebig ist, wäre es genauso möglich, dies einen Teampartner übernehmen zu lassen. Alternativ spielt man Gyroball, um situationsbedingt einen Angriff nutzen zu können, der nicht den eigenen Suizid bedeutet und dank des Angriff-Investments sogar ein bisschen Schaden anrichten kann. Dann sollte das Wesen aber mutig sein und die Initative-DVs auf 0 gesetzt werden, sodass dieser Angriff stärker wird (man investiert also insgesamt nur 252 EVs). Dann ist man leider mehr auf die Eipfelbeere angewiesen. Als Item wählt man die Eipfelbeere. Diese erhöht, sobald die KP unter 25% sind, einmalig die Priorität des nächsten Angriffs um 1. Somit ist der Plan, dass man im ersten Zug die Tarnsteine raus bringt und sich dabei auf Robustheit verlässt, also einen Treffer einsteckt, der die KP in das Aktivierungsintervall der Eipfelbeere bringt. In der nächsten Runde hat man dann eine erhöhte Priorität, in der man sich mit Explosion selbst aus dem Spiel nimmt, der Gegner selbst keinen Angriff ausführen kann und man ein Pokémon ins Spiel bringen kann, das gut gegen das des Gegners steht. Falls die Spielsituation anders sein sollte, kann man immer noch mit Gyroball zuschlagen oder weitere Stacheln / Spitzen aufs Feld bringen.
    Robustheit ist hier unersetzlich als Fähigkeit.
    Sinn dieses Sets ist es, so wenig wie möglich auszuhalten, damit man so einfach wie möglich in die KP-Zahl fällt, in der sich die Eipfelbeere aktiviert. Ob man sich für die Variante mit mehr Geschwindigkeit oder mehr Durchschlagskraft entscheidet, liegt größtenteils in der persönlichen Präferenz. Mit der schnelleren Option ist man beispielsweise schneller als uninvestierte (Mega-)Turtok.
    Damit der schnelle KO der Nuss nicht umsonst ist, sollte man einen Geisttyp wie Skelabra oder Duokles im Team haben, um Turbodreher zu verhindern. Genauso hilft Mega-Aerodactyl, da es jeden Auflockern-Anwender unter Druck setzt. Ansonsten sind es natürlich sehr offensive Teams, die von dieser Variante Forstellkas profitieren. Somit sind Teampartner wie Panferno, Lucario, Entei, Maxax, Flampivian, Heliolisk, Wie-Shu und weitere Pokémon, die in diese Scharte passen.


    Alternative Optionen


    • Das defensive Set kann eine dezent offensive Note verpasst bekommen, indem man hier ein paar Def-EVs in den Angriff verlagert und beispielsweise noch Erdbeben ins Set aufnimmt, um Feuerpokémon bei der Einwechslung hart zu treffen.
    • Konter kann verwendet werden, um physische Angreifer härter zu bestrafen, ist dafür nutzlos gegen Attacken spezieller Natur.


    Konter und Checks



    Beide Pokémon können mit Magiespiegel Tarnsteine auf den Anwender zurückwerfen und beschneiden Forstellka somit in seiner Hauptaufgabe.



    Wasserpokémon sind mit Siedewasser einfach äußerst gefährlich, da sie erstens auf Forstellkas schwächerer Seite zuschlagen und mit der Verbrennung noch passiven Schaden anrichten. Impoleon kann zudem noch mit Auflockern Forstellkas Steinchen und Stacheln entfernen. Suicune kann Forstellka sehr gut zum Setup missbrauchen. Apoquallyp fungiert außerdem als Spin-Blocker, sodass Forstellkas zweite Aufgabe, Tarnsteine und Stacheln von der eigenen Seite fernzuhalten, nicht ausgeführt werden kann.



    Feuerpokémon sind die beste Antwort auf Forstellka. Skelabra ist zudem mit die allerbeste Antwort überhaupt, da es weder von Turbodreher, noch Explosion getroffen werden kann. Es kann Forstellka sehr gut zum Setup ausnutzen. Die anderen Pokémon setzen Forstellka sehr hart zu. Entei hat eine sehr gute Chance, die Nuss mit Läuterfeuer zu verbrennen, sodass man Robustheit umgehen kann. Trikephalo und Brutalanda sind zwar keine Feuertypen, werden aber oft mit Feuersturm / Flammenwurf gespielt, sodass sie Forstellka ebenso hart zusetzen können.
    Zapdos kann offensiv gespielt gefährlich werden, indem es Hitzewelle einsetzt oder defensiv mit Auflockern, da es so einfach die Auslegeware entfernt.



    Bodenpokémon können verhindern, dass Forstellka mit Voltwechsel für Momentum sorgt. Ohne Toxin kann die Nuss recht wenig gegen diese anrichten. Donphan hat sogar Zugriff auf Turbodreher, sodass es Forstellkas Tarnsteine gleich wieder entfernen kann. Auch die anderen Bodenpokémon können Forstellka schnell den Garaus machen, auch wenn Forstellka hier in der Regel mindestens die Tarnsteine aufs Feld bekommen sollte.


    Trickbetrug


    Anwender dieser Attacke, wie beispielsweise oder können defensive Pokémon damit relativ nutzlos machen, da sie nicht vom Initiative-Schub profitieren und sich immer auf eine Attacke festlegen müssen.


    Verhöhner


    Mit dieser Attacke wird verhindert, dass die Nuss ihre Auslegeware aufs Feld bringt, was ihr eigentliches Ziel ist. Deswegen sind Pokémon wie oder gefährlich für Forstellka.


    Spezielle Angreifer


    und weitere sind dank ihrer speziellen Durchschlagskraft sehr bedrohlich für Forstellka, da sie den starken physischen Bulk einfach umgehen können.


    Diese Analyse wurde von "Karuna" erstellt und dem Indigo Plateau zur Verfügung gestellt.